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Alt 23.05.2013, 16:01   #21
mikrolinux
Erklär Bär
 
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So, ... ich habe eben das 'Inselpanel' für meinen mini klar gemacht.
Ein 155W monokristallines Panel. Ausstellungsstück, aber das hält es ja nicht vom funktionieren ab

@Krizzo: wir sind aktuell bei 9,75 kW(p).
Mein Antritt dabei war aber nicht ein möglichst hoher Ertrag, sondern ein möglichst hoher und lange möglicher Eigenverbrauch.
Ich wollte das Zeugs sowieso dokumentieren und auf meiner Site einstellen. Ich poste dann hier im Thread in ein paar Tagen einfach den Link oder schicke dir eine PN. Wär' das ok?
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Alt 23.05.2013, 16:10   #22
X 1/9
Der mit dem Quad tanzt!
 
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Die Infos wären spitze! Danke!


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Alt 23.05.2013, 18:27   #23
sammy
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Zitat:
Zitat von mikrolinux Beitrag anzeigen
@Krizzo: wir sind aktuell bei 9,75 kW(p).
Mein Antritt dabei war aber nicht ein möglichst hoher Ertrag, sondern ein möglichst hoher und lange möglicher Eigenverbrauch.
Ich wollte das Zeugs sowieso dokumentieren und auf meiner Site einstellen. Ich poste dann hier im Thread in ein paar Tagen einfach den Link oder schicke dir eine PN. Wär' das ok?
seit wann hast du deine Anlage und bist du zufrieden?

Ich bin seit 2006 mit 5,99 kw/p fangfrischen Sanyo`s am Start. Die liefern viel mehr Strom als ich brauche und somit wird auch mein nächstes Alltagsauto mit der Sonne tanzen.


 i try to like Windows, but it's just so fucking stupid 
 und wo ist mein Eimer
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Alt 23.05.2013, 20:42   #24
mikrolinux
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Hi!

Wir sind erst seit Anfang des Jahres am Netz und auch das '2-Stufig'
Ich habe Anfang Herbst letzten Jahres angefangen mich zu informieren und Ende Dezember war unsere Süd- und West-Anlage mit 6,3kWp fertig. Anfang Januar kam dann der e.on-Techniker und hat den 2-Wege-Zähler gesetzt und dann ging es los.
Natürlich just zum Start des dunkelsten Winters seit x Jahren.
Natürlich lag lange Schnee drauf, aber als dann die ersten etwas stärkeren Sonnenstrahlen auf die Module fielen ging es gut ab.
Teil der Anlage war auch ein Verbrauchszähler hinter dem Einspeisepunkt der Wechselrichter und vor der Hausverteilung. Ich habe dann noch einen SolarLog 500 zur Überwachung drangeklemmt, sa dass ich einerseits einen guten Überblick über den Stramverbrauch habe und andererseits kann ich so die 70% 'weich' gemäss EEG fahren.
Funzt prima. Den SolarLog PM+ brauchten wir nicht, da der Süd- und Westanteil eh nur sehr selten in diese Ertragsgefilde kommen und das lohnt dann die Mehrkosten für einen RSE/TRE nicht. Also 70% ....
Das ging 'ne zeitlang gut, dann kam der Solarvirus, weil ich Ende März gesehen habe, dass uns die Ostausrichtung fehlt und ich wollte auch den ersten Kaffe morgens schon mit eigenem Strom kochen. Also messen, rechnen und überzeugen. Danach habe ich dem Solateur gesagt was ich wollte und wie verstringt und wohin etc.. Den Auftrag habe ich dann am 8. morgens unterschrieben, Mittags kam dann die EU-Ankündigung mit den Starfzöllen auf die Module und man konnte den Preisen beim Klettern zuschauen. Not me, der Vertrag hatte ja schon Tinte.
Mitte Mai, kurz vor Pfingsten war dann die Anlage um weitere 3,3 kWp erweitert und ich zufrieden.
An idealen Tagen lieferte die erste Ausbaustufe so bis zu 35kWh, die jetzige schätze ich über 50, nur war bisher erst ein passabler Tag und der hatte noch sichtbar Luft nach oben.
Unsere Anlage habe ich jetzt so ausgelegt, dass der große Wechselrichter (Solarmax 10MT2) das Ost-/Westdach (3,3 / 4,3 kWp) hat und das Süddach (2,1kWp) an einem Solarmax 3000S.
An besagtem guten Tag (der 19. Mai) kamen Leistungen über 7,3kW vom Dach und beide Wechselrichter waren gleichzeitig in der Begrenzung. Die 70% wäran ja schon bei 6,8kW erreicht gewesen, aber der Solarlog hat sie wegen höherem Eigenverbrauch erst später abgeregelt. Die 6,8 am Einspeisepunkt waren also gewahrt.

Insgesamt haben wir jetzt also so ab kurz vor 6 (heute morgen ab 5:30) eigenen Strom. Normal - also auch an nicht so döllen Tagen - haben wir ab spätestens 7:30 1kW Leistung und damit kann man schon mal Kaffee kochen, Staub saugen etc. Das hält die Anlage bis nach 20:00 durch. Heute waren es um 20:00 jedenfalls noch über 850W.
In der Mittagszeit liegt das meist irgendwo zwischen 4 und 5kW an sonnigen Tagen kommt es leicht über 7kW.
Jedenfalls ist eine Pizza im Backofen (ca. 3,5kW) nach 18:00 gewöhnlich kein Problem. Das ist erst seit Mitte Mai so - Sch....wetter eben. Im April war das kein Ding.
Im ersten (fast) halben Jahr konnte ich jedenfalls schon sehen, dass unser Strombezug von den Stadtwerken ungefähr auf 60% gesunken ist. Das sieht man ganz einfach durch den Vergleich an Bezugs- und Verbrauchszähler. Zusammen mit der Vergütung sollte unsere Stromrechnung etwa eine Nullnummer werden. Ich darf nur die Anschaffungskosten der PV-Anlage nicht mit reinrechnen

Aber um auf deine Frage zu antworten: mit der Anlage bin ich bestens zufrieden, nur das Wetter muss definitiv noch an sich arbeiten.

Tja, mit der Vergütung ist es so eine Sache. Die liegt ja weit unter dem Bezugspreis. Somit ist dann eine selbst hergestellte und verbratene kWh wertvoller als eine an e.on gelieferte. Entsprechend versuche ich nun meinem Speiltrieb freinen Lauf zu lassen und bastele und programmiere an einer Haussteuerung, die nicht nur Raumtemperaturen und Jalousien etc. bedient, sondern auch das Energiemanagement mit regeln kann. Momentan bin ich so weite, dass ich den SolarLog abfragen kann und so die aktuelle Ertragssituation ermittle. Ich sitze dran das auszuwerten und je nach Ertrag die passenden Verbraucher zuzuschalten, oder nach Prio, oder nach Zeitplan oder nach spätest möglichem Start. Das ist besonders für die Großverbraucher (WaMa, Trockner, Geschirrspüler) interessant, lässt aber auch die Möglichkeit bei hohem Temperaturen - die man ja bei viel Sonne hat - automatisch eine Wärmepumpe als Klimageräte zuzuschalten etc.. Damit wäre dann der Kreis zum VM-mini aus dem anderen Thread wieder geschlossen.
Parallel habe ich aber euch ein kleines Embedded-Gerät auf RasPi-Basis aufgebaut, dass nur ein ganz paar Watt Strom verbraucht und die komplette Regelung übernehmen kann.
Tja, das war's so in Kürze Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt.

Click the image to open in full size. Anmerkung von iWoz: "Ein außerst nützlicher Beitrag!"

Geändert von iWoz (24.05.2013 um 08:26 Uhr).
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Alt 23.05.2013, 23:26   #25
Krizzo
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Richte dir doch so eine Elektrolyt- Umwandlungsanlage ein, um überschüssige Energie umzuwandeln, oder einen Graphenakku... Oder sowas hier.


Powermac G4 AGP | 1000MHz | 1148MB | 60GB | Rad9000 32MB |
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Alt 24.05.2013, 14:08   #26
X 1/9
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Mal eine blöde Frage.
Würde so ein Panel funktionieren? klick
Auf was muss ich denn primär achten?


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X 1/9 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2013, 18:39   #27
mikrolinux
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@ iWoz, Kalo: Thx!

@ X1/9: Das scheint ein normales PV-Panel zu sein, wenngleich eines mit einer sehr geringen Leistung! Was möchtest du denn überhaupt erreichen?

@ Krizzo: Du überschätzt die Erträge einer Solaranlage! An guten Tagen hat man zwar richtig Durchsatz, nur wie viele Tage sind das? Wenn ich in diesem halben Jahr etwas gelernt habe, dann ist das die Tatsache, dass die PV so ziemlich alles zwisch himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt abdecken muß. Einerseits schwankt die Leistung erheblich - knallige Sonne und 6-7kW, dann kommt 'ne Wolke und es sinkt auf 1-2kW - andererseits liegt meine Anlage meist so irgendwo zwischen 1-3kW, also meist weit entfernt von den Peakleistungen.
Wenn ich mir nur die letzte Woche ansehe, dann liegt der Peak bei 45kWh und das Low bei 9,7kWh. D.h. so etwas wie Kaffee kochen oder Staubsaugen ist drin, auch die Grundlast ist so zwischen 8:00 und 20:00 immer abgedeckt. Die Peaks kauft man meist zu. Eine endgültige Bilanz kann ich wohl erst nächstes Jahr um diese Zeit ziehen. Wobei sich alle Foren einig sind, dass dieses Jahr - und da speziell der Mai - wirklich extrem grottig sind. Da liegen alle 20% unter Soll.
Also für einen Stausee reicht es definitiv nicht. Ich warte auf eine vernünftige Akkulösung und da erwarte ich in den nächsten 5 Jahren noch das eine oder andere. Speziell hätte ich da gern etwas Dreiphasiges, die die Verbraucher im Haus ja auch über alle Pasen verteilt sind um Schieflagen zu vermeiden.
Nur bei der aktuellen Preisentwicklung fand ich es sinnig gleich weiter auszubauen als auf höhere Preise zu warten. Wenn ich tatsächlich in zwei Jahren ein eCar kaufe, kann ich wenigstens 'vom Dach tanken'.
Bis dahin sehe ich zu, dass ich den selbst erzeugten Strom möglichst effizient selbst nutze, als ihn platt eizuspeisen.
Auch da tippe ich darauf, dass sich in den nächsten paar Jahren mehr in Richtung intellugente Haustechnik tun wird. Selbst die Zeitung mit den 4 Buchstaben hat dazu schon eine eigene Publikation draussen (ehome) Ich denke, das dürfte ebenfalls ein relativ sicherer Indikator sein. Was fehlt ist ein gemeinsamer Kommunikationsstandard. Derzeit ist Miele@home m.E. führend und ein klasse konzipiertes System. Nur, wenn ich z.B. neben einer Miele WaMa einen Siemens Geschirrspüler steuern will schaue ich in die Röhre, dann darf ich nämlich zwei Gateways kaufen - und habe zwei Steuerungen an der Backe. Das schreit geradezu nach Standard ...
Kommen wirds, wer es jetzt macht ist nur der mitleidig belächelte Vorreiter, speziell im - in dieser Hinsicht - extrem konservativen Deutschland. Wenn es dann irgendwann eine 'coole' Firma aufgreift und ein 'cooles' Produkt dazu hat wollen es dann alle haben. Siehe Smartphone-Boom
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Alt 24.05.2013, 18:53   #28
KaloCube
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Kann alles lediglich oberflächlich
 
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Zitat:
Zitat von mikrolinux Beitrag anzeigen
Derzeit ist Miele@home m.E. führend und ein klasse konzipiertes System. Nur, wenn ich z.B. neben einer Miele WaMa einen Siemens Geschirrspüler steuern will schaue ich in die Röhre, dann darf ich nämlich zwei Gateways kaufen
Miele@home ist schon klasse, ich nutze es allerdings (noch) nicht, trotz diverser Miele Geräte im Haushalt...

Bei Apple hätten jetzt wieder alle proprietär geschrien, bei den Low-Interest-Produkten wird es aber offesichtlich geduldet...


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Alt 24.05.2013, 18:53   #29
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Ich überlege ein Insellösung mit einer Batterie, die es mir ermöglich einige Gleichstromabnehmer, wie Festplatten, Akkuladegerät, Handy permanent mit Strom zu versorgen. Somit könnte man das Wandeln auf 230V auslassen und der Umfang hält sich insgesamt überschaubar klein


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Alt 24.05.2013, 19:19   #30
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@ X1/9: Klar, das würde gehen! Du musst nur das Panel über einen Laderegler an einen Akku klemmen.
Schau dir mal die kleineren Stecas an (PR1010 und so) oder deren Alternativen. Dmit wärst du dann auf 12V und du könntest das erhältliche Autozubehör verwenden.
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