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Alt 08.07.2016, 14:46   #26
KaloCube
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Zitat:
Zitat von Palestrina Beitrag anzeigen
Eigenes Wasserkraftwerk – das ist natürlich ein zwingendes Argument für die
Anschaffung eines Elektro-Autos – keine Frage!
Ich gehe von 21 kWh Verbrauch pro 100 km im Durchschnitt aus, bei 20.000 km (bisher bin ich ca. 16.000 km pro Jahr gefahren, ich möchte in Zukunft aber Verbrenner-Kilometer teilweise durch meinen BEV ersetzen) ergibt einen Strombedarf von ca. 4.400 kWh per annum und somit ein Zehntel unserer Produktion. Allerdings werde ich sicherlich auch 'mal unterwegs laden (müssen) und richtig umweltfreundlich ist es bei uns auch nur am Wochenende zu laden, wo wir bis auf unsere Grundlast keinen Verbrauch haben und somit der Ökostrom über ist!

Zitat:
Zitat von Palestrina Beitrag anzeigen

Ansonsten bin ich ähnlich skeptisch wie guilmant. Die Ökobilanzen sind mir zu
optimistisch.
Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ist ja nicht irgendwer, sie wurde zwar von der Bundesregierung ins Leben gerufen, schreckt aber auch nicht vor unbequemen Wahrheiten zurück! Gut finde ich, dass sie dem Hybriden nicht als Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen, den PHEV hätten sie aber auch gleich weglassen sollen!

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Zitat:
Zitat von Palestrina Beitrag anzeigen

Die ökonomischen Umwälzungen (Beschaffung von Rohstoffen für Akkus und Entsorgung von Akkus) können wir noch gar nicht abschätzen und werden wieder zu Lasten von Dritt-Ländern oder Dritte-Welt-Ländern gehen.
Das mit den Rohstoffen zu Lasten der Dritte-Welt/Schwellenläder ist aber leider beim Bau von Verbrennern bereits so...

Zitat:
Zitat von Palestrina Beitrag anzeigen

Solche Traktionsumstellungen sind auch sozial problematisch. Profitieren doch
zunächst die Besserverdiener von Steuererleichterungen, Fördermitteln oder
Prämien.
Als erstes hätten PHEV überhaupt nicht gefördert werden sollen, da die Hybriden nur bei einem sehr spezifischen Fahrprofil überhaupt deutlich umweltfreundlicher als ein reiner Verbrenner sind...

Vermutlich mußte man alle gleich behandeln, weil es sonst zu klagen gekommen wäre, ansonsten hätte man beispielsweise BEV mit einem Neupreis von unter € 30.000,- mit € 5.000,- fördern können und BEV mit einem Neupreis von über € 30.000,- nur mit € 3.000,-! Damit hätte man nicht nur Normalfahrern mehr geholfen, man hätte auch eine ökologische Komponente: Die kleineren Fahrzeuge verbrauchen zumindest tendenziell, unabhängig von der Antriebsart, weniger Energie als größere und schwerere Fahrzeuge!

Zitat:
Zitat von Palestrina Beitrag anzeigen

Einzige Alternative: weniger fahren!
Da bin ich völlig Deiner Meinung, ÖPNV, Bahn, Fahrrad, zu Fuß, jede vermiedene Fahrt (auch eines BEV) ist gut für die Umwelt!


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